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Julius Albert

Über den Autor ist einzig bekannt, dass er aus Norddeutschland stammte und anno 1856 mit einem Wandergefährten von Altdorf zu Fuss über den Klausenpass und den Kunkelspass ins Bünderland gelangte, wo er das Hinterrheintal, das Avers und das Oberengadin erkundete, ehe er via Julierpass, Lenzerheide und Chur zurück in die Heimat fuhr. Sein Reisebericht Wanderungen nach und in Graubünden erschien immerhin in mindestens zwei Auflagen.

In der Edition erhältlich


Wanderungen nach und in Graubünden


Ueli Brunner

Geboren am 30.8.1950 in Sünikon (ZH), Primarschule in Steinmaur, Kantonsschule in Zürich und Maurerlehre in Dielsdorf. 19 Jahre Arbeit auf Zürcher Baustellen. Vater dreier erwachsener Töchter. Nach seiner ersten Pilgerschaft von Zürich nach Rom, 1988, Bruch mit allen Konventionen und Beginn seiner Arbeit als Strassenmaler, die ihn kreuz und quer durch Europa führt und treibt. 1996 erschien sein erstes Buch Madonna auf der Strasse, 1998 folgte als Ergänzung und Fortsetzung dazu eine romanhafte Liebesgeschichte: Das Kainsmal und andere Geschichten von der Strasse. Im Juni 1999 brach Ueli Brunner zu seiner bisher längsten Pilgerreise auf. Während zehn Monaten wanderte er von Zürich nach Santiago de Compostela und zurück. Die Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken fasste er in Ultreïa – immer weiter! zusammen. 2003 schliesslich erschien der Erlebnisbericht  Auf dem Pilgrims' Way nach Canterbury. Nach etlichen Jahren der Strassenmalerei und der Pilgerschaft organisiert der Autor heute Pilger- und Kulturreisen, namentlich entlang der Jakobswege. Ueli Brunner lebt in Zürich.

In der Edition erhältlich


Ultreïa – immer weiter!


Auf dem Pilgrims' Way nach Canterbury


Das Kainsmal


Madonna auf der Strasse


Abraham Emanuel Fröhlich

Der Autor erblickte am 1.2.1796 in Brugg (AG) das Licht der Welt. Nach dem Studim der Theologie war Fröhlich ab 1817 Lateinlehrer in Brugg und Pfarrvikar in Mönthal. Von 1827–35 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Kantonsschule Aarau, 1831–35 Redaktor der Neuen Aargauer Zeitung und von 1831–54 (mit Unterbrechungen) Herausgeber des Almanachs Alpenrose, ab 1836 Lehrer und Rektor der Bezirksschule Aarau. Berühmt wurde Fröhlich mit seinen satirischen Fabeln. Er verfasste u.a. in patriotischer Tradition stehende, von seinem Bruder Friedrich Theodor vertonte Schweizer Lieder, Epen (Ulrich Zwingli) und die mehrfach aufgelegte satirische Epigrammsammlung Der junge Deutsch-Michel. Für seine Sammlung Auserlesene Psalmen und Geistliche Lieder erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Basel. Fröhlich starb am 1.12.1865 in Gebenstorf (AG).

In der Edition erhältlich


Der Brand in Glarus


Die Verschüttung im Hauenstein


René P. Moor

1963 auf der deutsch-französischen Sprachgrenze geboren, erkannte er schon früh den Sinn des Gehens. Nach mehreren längeren Auslandreisen zog und zieht es den «freischaffenden Fussgänger», wie er sich mittlerweile zu nennen pflegt, immer wieder in sämtliche Landesteile der Schweiz, die er ausschliesslich zu Fuss erforscht, erkundet und als Fotograf stets von neuem entdeckt.  Er lebt im Gürbetal bei Thun.

In der Edition erhältlich


UmZug


Rund um Zürich


Aargau rundum


Südwärts – Die Bilder


Südwärts


Des Pilgers Stundenbuch


Hin und weg


Schritt für Schritt


 

 

Fridtjof Nansen

Fridtjof Nansen wurde am 10.10.1861 in Store Frøen, Norwegen, geboren und war Wissenschaftler, Polarforscher, Diplomat, Politiker und Humanist mit einem tiefen Mitgefühl für seine Mitmenschen. Mit 27 Jahren leitete er die allererste Grönlanddurchquerung auf Skiern; nur eines von vielen seiner Abenteuer, insbesondere in der Arktis. Seine intellektuellen Fähigkeiten waren nicht weniger beeindruckend: Mit 26 Jahren erlangte er seinen Doktortitel mit einer Arbeit über das menschliche zentrale Nervensystem. Aber an Nansen erinnert man sich auch für seine Pionierarbeit zum Schutz von Flüchtlingen, für die er 1922 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Nansen starb am 13. Mai 1930 in Lysaker bei Oslo im Alter von 69 Jahren.

In der Edition erhältlich


Im Eise begraben – Abenteuerlust


 

Ernst Schüler

Ernst Schüler (29.10.1807–12.5.1881) begann 1827 das Studium der Theologie, Philologie und Philosophie an der Hessischen Ludwigs-Universität. Nach seiner Beteiligung am Frankfurter Wachensturm musste er 1833 aus Deutschland flüchten und liess sich in Biel als Gymnasiallehrer nieder. Hier beteiligte er sich auch an der Gründung eines Handwerkerlesevereins. 1834 gehörte Schüler zu den Mitgründern der Verbindung Junges Deutschland und 1835 zu den Mitgründern der Jungen Schweiz. Er wurde Leiter der Druckerei gleichen Namens und war von 1835 bis 1836 für die Herausgabe der zweisprachigen Zeitschrift Junge Schweiz verantwortlich. Wegen seiner publizistischen Tätigkeit wurde er verhaftet und des Hochverrats angeklagt. Obwohl freigesprochen, verlor er seine Lehrerstelle. Als Liberaler wurde er 1845 Bieler Gemeinderat und 1846 Postmeister. 1845 nahm er am Ersten Freischarenzug und 1847 am Sonderbundskrieg teil. 1848 war er Herausgeber der Zeitung «Die Evolution». 1852 übernahm Schüler eine Druckerei, die nach seinem Tod sein Sohn weiterführte. Schüler gilt als Pionier der Bieler Uhrenindustrie, seit er dort von 1840 bis 1846 eine Uhrenwerkstatt eingerichtet und sich politisch für die dortige Uhrenindustrie eingesetzt hatte.

In der Edition erhältlich


Der schönste Eintritt in die Schweiz


 

Karl Spazier

Johann Gottlieb Karl Spazier (20.4.1761 – 19.1.1805) bediente sich mitunter dem Pseudonym Karl bzw. Carl Pilger. Der Sänger, Hofmeister und Lehrer am Philanthropin in Dessau, Professor, Hofrat, Lehrer an einer Handelsschule in Berlin, Autor, Liedkomponist und Publizist hatte in Halle Theologie und Philosophie studiert. Obwohl er keine tiefergehende musikalische Ausbildung erhalten hatte, wirkte er in seiner Jugend als Konzert- und Kirchensänger in Berlin (Diskantist). Später sang er am Hof von Prinz Heinrich in Rheinsberg französische Opern. Im Jahr 1796 erhielt er von der philosophischen Fakultät Halle das Doktordiplom. Er zog einige Jahre später nach Dessau und wurde Mitdirektor der Olivierschen Erziehungsanstalt und begleitete vermutlich das 1797 neu errichtete Hofschauspiel. Im Jahr 1796 oder 1797 heiratete er Johanna Caroline Wilhelmine Mayer. Er übernahm die Redaktion der Zeitung für die elegante Welt und zog deshalb im Oktober 1800 mit seiner Familie nach Leipzig. Im Jahr 1805 starb er nach kurzer Krankheit und hinterliess seine Witwe mit vier kleinen Kindern, darunter den Schriftsteller Richard Otto Spazier. Der Komponist und Verfasser von biografischen Lexika, Ernst Ludwig Gerber, bezeichnete Karl Spazier als «einen der beliebtesten deutschen Schriftsteller».

In der Edition erhältlich


Wanderungen durch die Schweiz


 

Ernst Walter Trojan

Über den am 13.3.1880 geborenen deutschen Schriftsteller und Publizisten, Ernst Walter Trojan, ist heute kaum mehr etwas bekannt, obschon er zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein viel gelesener Wanderautor war. Selbst sein Sterbedatum kann nicht mehr in Erfahrung gebracht werden.

In der Edition erhältlich


Wanderkunst Lebenskunst


 

Josef Viktor Widmann

Josef Viktor Widmann wurde am 20.2.1842 in Nennowitz, heute Brnenské Ivanovice, nahe Brünn (Tschechien) geboren. Er verbrachte seine Jugendzeit im Pfarrhaus von Liestal, studierte Theologie und arbeitete einige Zeit als Pfarrer. Ab 1880 war er Redakteur und Kritiker bei der Berner Zeitung Der Bund. Seine literarischen Werke, zu denen Theaterstücke, Erzählungen, Versepen und Reiseliteratur gehören, sind heute weitgehend vergessen. Zu Lebzeiten war Widmann einer der einflussreichsten Literaturkritiker und -förderer der Schweiz. Er war mit Gottfried Keller und Johannes Brahms befreundet, korrespondierte mit Carl Spitteler und entdeckte Robert Walser, dem er zu ersten Veröffentlichungen verhalf. Der leidenschaftliche Fussgänger starb am 6.11.1911 in Bern. Wie angesehen Widmann war, zeigt die Tatsache, dass ihm zum Gedächtnis 1914 in Bern ein Widmann-Brunnen am Südende des Hirschengrabens errichtet wurde.

In der Edition erhältlich


Du schöne Welt


Wilds Hochzeitsreise


Rektor Müslins italienische Reise


 

 

 

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